
12.01.26 –
Jetzt ist es offiziell: In diesem Sommer feiern die Sommerstraßen in Osnabrück ihre Premiere. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung 2025 mehrheitlich grünes Licht für das Projekt gegeben. Bereits im April hatten wir die Idee – inspiriert von einem erfolgreichen Modell aus Stockholm – in den Rat eingebracht und sie trotz der Gegenstimmen von CDU, FDP und der Oberbürgermeisterin beschlossen.
Sommerstraßen sind Straßen, die in den Sommermonaten zeitweise verkehrsberuhigt oder komplett für fahrende und parkende Autos gesperrt werden. Das kann einmalig für mehrere Tage oder regelmäßig an bestimmten Tagen geschehen. Der frei werdende Raum steht den Anwohnenden zur Verfügung und kann ganz unterschiedlich genutzt werden – etwa für Straßenfeste, Spiel- und Bewegungsangebote oder kulturelle Aktionen.
Gerade in dicht besiedelten Stadtteilen, in denen viele Menschen weder über einen eigenen Garten noch über einen Balkon verfügen, sind Sommerstraßen ein großer Gewinn. Sie laden dazu ein, nach draußen zu gehen und den öffentlichen Raum neu zu entdecken. So stärken wir den Zusammenhalt in der Nachbarschaft, wirken Einsamkeit entgegen und verbessern zugleich das Stadtklima durch weniger Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung.
Für die Umsetzung stellt die Stadt insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung. Pro Sommerstraße können bis zu 2.000 Euro beantragt werden. Voraussetzung ist, dass sich mindestens drei Personen zu einer Initiative zusammenschließen und eine Projektskizze mit Ort und Zeitraum bei der Freiwilligenagentur einreichen. Nach Prüfung durch die Stadt erhalten die Initiativen eine Rückmeldung – und dann heißt es im besten Fall schon bald: Summer in the City!
Weitere (vorläufige) Informationen zu den Sommerstraßen in Osnabrück gibt es hier.
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