24.09.26 –
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen,
Sachverhalt:
Manchmal braucht es für eine gute Idee keinen langen Planungsprozess am Anfang, sondern zunächst Papier und Buntstifte. Genau so ist die Idee einer „Wüstenburg“
entstanden.
Ein Kind aus der Wüste hat seine Vorstellung von einer Burg für einen Spielplatz zu Papier gebracht – mit Türmen, Zinnen, Fahnen und dem unmissverständlichen Wunsch: „Umsetzung möglichst bald.“
Diesen Wunsch möchten wir aufgreifen.
Eine kinder- und familienfreundliche Stadt zeichnet sich für uns nicht nur dadurch aus, dass wir Angebote für Kinder schaffen. Wir wollen Kindern auch zuhören und sie dort beteiligen, wo es um ihre unmittelbare Lebenswelt geht. Ein Spielplatz ist dafür ein besonders geeigneter Ort.
Die „Wüstenburg“ könnte zu einem besonderen, identitätsstiftenden Spielangebot für den Stadtteil werden. Dabei soll die Zeichnung nicht einfach eins zu eins umgesetzt werden. Vielmehr soll gemeinsam mit Kindern aus der Wüste überlegt werden: Wie soll unsere Wüstenburg aussehen? Was muss man dort erleben können Was brauchen kleinere und größere Kinder? Und wie kann die Anlage so gestaltet werden, dass möglichst viele Kinder sie nutzen können?
Die Stadt Osnabrück verfolgt mit ihrem Spielplatzkonzept bereits das Ziel, attraktive und vielfältige Spielflächen zu schaffen und die Spielangebote thematisch unterschiedlich zu gestalten. Mit der Aufwertung des Quartiersspielplatzes Weimarer Straße hat die Stadt zudem gezeigt, dass Beteiligung und eine Weiterentwicklung der Spielflächen im Stadtteil Wüste miteinander verbunden werden können.
Die Idee kommt von einem Kind. Die Politik sollte sie ernst nehmen. Deshalb möchten wir prüfen lassen, ob aus der gezeichneten „Wüstenburg“ eine echte Wüstenburg werden kann.
gez. Martin Büker
Gruppe Grüne/Volt
gez. Thomas Niemann
CDU-Fraktion
gez. Susanne Hambürger dos Reis
SPD-Fraktion
gez. Nicole Emektas
Fraktion DIE LINKE.
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