
26.05.25 –
Die GRÜNE Ratsfraktion kritisiert die kürzlich öffentlich gewordenen Einsparvorschläge der Oberbürgermeisterin für den ÖPNV. Einseitige Kürzungen am Busverkehr schaffen nur Unsicherheit und gefährden die Mobilitätswende. Stattdessen fordert die Fraktion eine Zukunftsdebatte, die den gesamten Nahverkehr in Osnabrück stärkt.
Die GRÜNEN setzen sich für ein leistungsfähiges, vernetztes und zukunftsfähiges Bus- und Nahverkehrssystem ein. In der kommenden Juni-Ratssitzung bringen sie einen Antrag ein, der über Takte und Linien hinausgeht. Ziel ist eine höhere Netzflexibilität, schnellere Busbeschleunigung, bessere Vernetzung mit dem Regionalverkehr und eine stärkere Integration umweltfreundlicher Mobilitätsangebote.
Für die GRÜNEN ist der ÖPNV zentral für Klimaschutz und Lebensqualität in Osnabrück. Busse entlasten die Straßen, verringern den CO₂-Ausstoß und sichern Mobilität für Menschen, die auf Auto oder Fahrrad nicht zurückgreifen können. Gleichzeitig soll die Finanzierung nachhaltig erfolgen: Betriebskosten, Effizienzsteigerung und Ertragssteigerung durch höhere Nachfrage müssen zusammen betrachtet werden.
Die GRÜNE Ratsfraktion betont: Kostenkontrolle ist wichtig, darf aber nicht einseitig auf den ÖPNV gelegt werden. Vielmehr müssen die Kosten des motorisierten Individualverkehrs mit einbezogen werden – nach dem Prinzip „Verkehr finanziert Verkehr“. So kann Osnabrück ein ÖPNV-System aufbauen, das klimafreundlich, leistungsfähig und zukunftsfähig ist.
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