
27.02.23 –
Mitte Februar haben wir eine Anfrage zum Thema „Schottergärten in Osnabrück“ in den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt eingebracht. Die nun vorliegende Antwort der Verwaltung zeigt unserer Ansicht nach ein Dilemma auf. Hierzu erklärt unsere umwelt- und naturschutzpolitische Sprecherin Christiane Balks-Lehmann:
„Wir bedanken uns für die ausführliche Beantwortung und begrüßen ausdrücklich den vorgestellten Strauß von präventiven Maßnahmen, mit denen die Anlage neuer Schottergärten in Zukunft verhindert werden soll. Schottergärten sind aus der Zeit gefallen. Sie sind schlecht für Stadtklima und Artenschutz. Deswegen sind sie nach einem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts von Mitte Januar auch nicht zulässig.
Insbesondere mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit könnte erreicht werden, das Bewusstsein bei Grundstücksbesitzenden zu schärfen, ihre privaten Gartenflächen ökologisch und klimagerecht anzulegen. Ergänzend regen wir die Durchführung eines Wettbewerbs für naturnah gestaltete Vorgärten an, denn gute Beispiele motivieren zum Nachahmen.
Enttäuschend ist jedoch, dass die Verwaltung sich trotz eindeutiger Rechtslage aufgrund Personalmangels nicht in der Lage sieht, den Rückbau bestehender Schottergärten bauordnungsrechtlich durchzusetzen. Denn es ist ein falsches Signal an diejenigen, die sich nicht an rechtliche Vorgaben halten und stößt bei denjenigen auf Unverständnis, die durch eine grüne Gartengestaltung einen Beitrag für mehr biologische Vielfalt und ein ausgeglicheneres Stadtklima leisten."
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