29.05.26 –
Beschluss:
Die Wochenmärkte sind ein Aushängeschild für Osnabrück. Sie sind ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsfaktor als auch Orte der Nahversorgung und Begegnung. Der Rat der Stadt Osnabrück setzt sich für eine Stärkung und Weiterentwicklung der Wochenmärkte ein.
Die Verwaltung wird beauftragt,
Sachverhalt:
Osnabrück verfügt über ein starkes Wochenmarkt-Angebot, um das uns Städte vergleichbarer Größe beneiden. Rund 20.000 Menschen nutzen dienstags bis samstags in verschiedenen Stadtteilen die Möglichkeiten, um vor Ort regionale Lebensmittel einzukaufen, zu verweilen und andere Menschen zu treffen. Gerade der Markt am Dom gehört zu einem typischen Osnabrücker Samstag und ist ein touristisches Highlight.
Allerdings ist die Existenz der Wochenmärkte keine Selbstverständlichkeit, sondern harte Arbeit und für Stadt und Händler:innen ein substanzieller Wirtschaftsfaktor. Vor allem die Wochenmärkte unter der Woche sind Sorgenkinder. Das hat auch damit zu tun, dass etwa der Mittwochsmarkt Schinkel (aktuell auf dem Parkplatz am VfL-Stadion) und der Donnerstagsmarkt Ledenhof aktuell bzw. bis vor Kurzem aufgrund von Baumaßnahmen noch an andere Standorte ausweichen mussten.
Zudem haben die Wochenmarktbeschicker:innen, von denen ein Großteil in der Interessengemeinschaft IOW vertreten sind, mit grundsätzlichen Herausforderungen zu kämpfen: Fehlender Nachwuchs, verändertes Konsumverhalten, steigende Kosten, bürokratische Auflagen.
Vor diesem Hintergrund gilt es, die Wochenmarktbeschicker:innen besser zu unterstützen, die Sichtbarkeit der Wochenmärkte zu stärken und sie zukunftsfähig aufzustellen. Dazu gehört mehr Verlässlichkeit, eine verbesserte Kommunikation von Seiten der Stadt, aber auch die Weiterentwicklung der Wochenmärkte über den reinen Lebensmittelverkauf hinaus.
gez. Jens Meier
Gruppe Grüne/Volt
gez. Susanne Hambürger dos Reis
SPD-Fraktion
Kategorie
Antrag | Arbeit, Wirtschaft | Stadtentwicklung | Stadtmarketing | Verwaltung
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