
13.02.26 –
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hat Fehler bei der Ansetzung der jüngsten Schulausfälle eingeräumt und eine Anpassung für das künftige Vorgehen bei Winterwetter angekündigt. Dies teilte sie in einem Schreiben mit, das auch an die Ratsfraktionen ging. Die GRÜNEN im Osnabrücker Rat sehen darin nach anhaltender Kritik insbesondere von Eltern einen notwendigen Schritt und richten den Blick mit eigenen Vorschlägen nach vorne.
„Wir werden das Schulausfall-Management im März im Schulausschuss ansprechen. Die Einsicht der Oberbürgermeisterin, dass im Januar nicht alles optimal gelaufen ist, ist ein erster Schritt zur Besserung. Jeder Schultag ohne Unterricht ist einer zu viel. Im Januar waren es allein fünf von 20 Schultagen, die weitgehend ersatzlos ausfielen“, erklärt Loreto Bieritz, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN.
Die Sicherheit der Schüler:innen und Lehrkräfte auf dem Schulweg habe Priorität. Gleichwohl gelte es, die Belastungen für die Kinder und ihre Familien so gering wie nötig zu halten und den Schüler:innen so viel Bildung wie möglich zukommen zu lassen.
Nach Ansicht von Bieritz müsse deshalb aus dem Winter-Januar gelernt und geschaut werden, was die Stadt, die Stadtwerke und die Schulen im Schulterschluss in Zukunft besser machen können, um den Unterricht zu gewährleisten, wenn es mal wieder schneie oder glatt sei.
Ihrerseits legen die GRÜNEN fünf Vorschläge vor, die der weiteren gemeinsamen Diskussion von Lösungsansätzen zur Verbesserung der Unterrichtssituation bei winterlichen Bedingungen dienen sollen:
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