
19.04.23 –
Die Zahl der Kleinen Waffenscheine in Osnabrück ist in den letzten fünf Jahren um mehr als ein Viertel gestiegen. Dies geht aus der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Gruppe Grüne/SPD/Volt zum privaten Waffenbesitz in der Stadt Osnabrück für den heute tagenden Ausschuss für Feuerwehr und Ordnung hervor. Dazu erklären die ordnungspolitischen Sprecher:innen von GRÜNEN und SPD, Volkmar Seliger und Jutta Schäfferling:
„Wir sehen die Zunahme der Kleinen Waffenscheine um mehr als ein Viertel innerhalb der letzten fünf Jahre mit Sorge. Bis zu 900 Menschen in Osnabrück besitzen Schreckschuss- und Signalwaffen oder Reizstoffe. Im gesamten Landkreis sind es im Vergleich knapp 1.300. Über 1.000 Personen verfügen in unserer Stadt über eine Waffenbesitzkarte, die zum Erwerb und Besitz von scharfen Schusswaffen berechtigt.
In einer sicheren Stadt wie Osnabrück gibt es eigentlich keinen Grund, dass sich Privatpersonen bewaffnen. Mehr Waffen führen nicht zu mehr Sicherheit, im Gegenteil. Zumal gerade Schreckschuss- oder Signalwaffen nicht immer auf den ersten Blick von scharfen Waffen zu unterscheiden sind.
Leider müssen wir feststellen, dass sich die Zahl der Kontrollen auf einem relativ geringen Niveau bewegt. Im ganzen letzten Jahr haben lediglich 6 Kontrollen stattgefunden, dabei wurde ein Verstoß festgestellt. Glücklicherweise beläuft sich das Ausmaß der Verstöße in Quantität und Qualität insgesamt auf einem überschaubaren Niveau.
Wir müssen gemeinsam mit den Ordnungsbehörden besprechen, wie wir die Zahl der Kontrollen erhöhen und Wege finden können, die Zahl der Waffenbesitzer:innen wieder zu senken.“
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