
07.03.23 –
Die frauen- und gleichstellungspolitischen Sprecherinnen von GRÜNEN und SPD, Dr. Diana Häs und Elena Moormann, weisen die Kritik der CDU-Fraktion an der von Seiten der Stadt herausgegebenen Broschüre „Feministischer Kampftag“ im Kontext des Internationalen Frauentags am 8. März entschieden zurück:
„Statt sich an Begrifflichkeiten abzuarbeiten, sollten wir uns am 8. März auf die praktische Durchsetzung der Frauenrechte konzentrieren. Solange Frauen in unserer Gesellschaft immer noch 18% weniger Gehalt bekommen als Männer und Gewalt gegen Frauen sowie Femizide – jeden dritten Tag – bei uns noch Alltag sind, ist die Wortwahl Kampftag absolut angemessen. Die Entwicklung der Frauenbewegung hat gezeigt, dass Frauenrechte erkämpft werden müssen.“
„Wir brauchen keine Scheindebatten, sondern einen entschlossenen Feminismus, der ausdrücklich alle Männer einschließt, sich gemeinsam mit den Frauen für Gleichberechtigung, Gleichstellung, gleiche berufliche Chancen und gegen sexualisierte Gewalt und Unterdrückung einzusetzen“, betont Häs.
„Und nicht nur der Blick in die Vergangenheit zeigt, warum Gleichberechtigung Kampf erfordert. Wer den mutigen Frauen im Iran und Afghanistan nicht in den Rücken fallen möchte, bekämpft nicht Begriffe, sondern kämpft weiterhin gegen die Unterdrückung der Frauen weltweit!“, fügt Moormann abschießend hinzu.
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