
31.07.25 –
Die Äußerungen von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter zur Zukunft der kommunalen WiO weisen die GRÜNEN im Rat zurück. Pötter hatte die Rolle der WiO in der Neuen Osnabrücker Zeitung infrage gestellt.
„Der dramatische Rückgang an Sozialwohnungen und die angespannte Lage am Wohnungsmarkt erfordern mehr kommunalen Einsatz, nicht weniger. Bezahlbarer Wohnraum ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt – ökonomisch, klimatisch, gesellschaftlich und politisch“, erklärt WiO-Aufsichtsratsmitglied Kristina Pfaff.
Die WiO wurde 2020 nach einem Bürgerentscheid mit über 76 Prozent Zustimmung gegründet. Aktuell sollen bis Ende nächsten Jahres weitere 350 Wohnungen fertiggestellt werden; 145 stehen bereits in Eversburg. „Die WiO ist erfolgreich, ihr Auftrag ist aber noch lange nicht erfüllt. Sparen auf Kosten bezahlbaren Wohnraums kommt für uns nicht in Frage“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Volker Bajus.
Die GRÜNEN weisen darauf hin, dass die Zahl von 1.000 Wohnungen als Zwischenziel bis 2030 genannt wurde. Auch die von Pötter angeführte finanzielle Argumentation sei irreführend: „Mit vorhandenen Budgets treffen wir priorisierte Entscheidungen. Der soziale Wohnungsbau ist weiterhin eine Priorität. Wir erwarten, dass das Thema Wohnen mit Mut, Ambition und Vision angegangen wird.“
Die Fraktion schlägt zudem vor, die kommunale Wohnungsgesellschaft als direkte städtische Tochter zu organisieren, wie es in vielen anderen Städten bereits praktiziert wird. Ziel ist es, die Lebensbedingungen aller Menschen in Osnabrück nachhaltig zu sichern.
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