Datenschutzkonform, nutzungsfreundlich und ressourcenschonend. GRÜNE regen einheitliches System für digitale Kontaktdatenerfassung in Osnabrück an

Auch wenn Lockerungen im Bereich von Veranstaltungen und Gastronomie derzeit noch nicht in Sicht sind, schlagen die GRÜNEN vor, sich jetzt darauf vorzubereiten. Sie beantragen daher, dass auf der nächsten Sitzung des Organisationsausschusses und im kommenden Kulturausschuss darüber beraten werde, wie die Kontakterfassungen in diesen Bereichen datenschutzkonform, nutzungsfreundlich und ressourcenschonend gelingen können.

„Die Kontaktdatenerfassung soll einfacher und sicherer werden. Dafür sind bereits App-basierte Lösungen auf dem Markt. Das Ziel ist, dass zukünftig lose Zettel und offen herumliegende Listen vermieden werden. Die Stadt soll prüfen, ob sie die Lizenzen eines guten Produkts zentral zur Verfügung stellen kann", schlägt Anne Kura vor, die für die GRÜNEN im für Digitalisierung zuständigen Ausschuss für Organisation und Personal sitzt.

„Es wäre für die Osnabrücker*innen wünschenswert, wenn es gelingt, die gleiche Anwendung zu nutzen, egal ob man einen Biergarten, eine Kulturveranstaltung, ein Sportereignis oder eine Behörde besucht. Die Planungen dafür müssen jetzt beginnen und die Stadt soll die Veranstaltungsbranche dabei unterstützen“, ergänzt der Vorsitzende des Kulturausschusses Sebastian Bracke.

Noch sei ausreichend Zeit, die beste Lösung für Osnabrück gemeinsam mit dem Stadtmarketing, den Branchenvertreter*innen und der Verwaltung abzustimmen. Auch der neue Nachtbürgermeister als Schnittstelle sollte einbezogen werden.

„Wer so eine abgestimmte digitale Lösung anbietet, signalisiert auch den Gästen und den Kontrolleur*innen, dass er es ernst nimmt mit dem Infektionsschutz und dem Datenschutz“, so Kura.

Selbstverständlich müsste für Menschen ohne Smartphone weiterhin eine analoge und ebenfalls datensichere Lösung angeboten werden.

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