
14.06.16 –
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, in wie weit eine Initiative zum Dachgeschossausbau in Osnabrück initiiert werden kann. Vorrangig sind hierbei eventuelle Hemmnisse zu beseitigen, die durch städtische Vorschriften eine mögliche Investition von Hausbesitzern verhindern.
Sachverhalt:
Die Stadt Osnabrück muss das Angebot an Wohnraum erhöhen, um durch eine verbesserte Angebotsstruktur auch bezahlbare Wohnungen anbieten zu können. Neubauten, vor allem mit mehreren Geschossen und Nachverdichtungen sind hier zwei Instrumente, aber auch der Ausbau von Dachgeschossen hat das Potential den Wohnungsmangel abzumildern. Daneben wird durch eine Aufstockung weniger Fläche versiegelt, aber auch Energie gespart; wird das Dachgeschoss überbaut, sinkt der Heizbedarf in jenem und bei einer ernergieeffizienten Bauweise würde im neuen Dachgeschoss kaum zusätzliche Wärme verbraucht.
Die TU Darmstadt hat zusammen mit dem Pestel Institut für Systemforschung ermittelt, dass deutschlandweit 1,1 Millionen neuer Wohnungen durch die Aufstockung geschaffen werden können. Die Stadt Osnabrück sollte diese Möglichkeit vor allem durch vereinfachte Verwaltungsvorschriften auch ihren Einwohnerinnen und Einwohnern zugänglich machen.
Beratungsergebnis:
Der Beschluss wird mehrheitlich angenommen.
Medien
Kategorie
2026 finden in fünf Bundesländern Landtagswahlen statt. Hier stellen wir die Spitzenkandidat*innen für Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, [...]
Das geplante „Netzpaket“ aus dem Wirtschaftsministerium ist ein Frontalangriff auf die Energiewende. Wenn Wirtschaftsministerin Katherina [...]
Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Komm’ mit uns auf die Straße und sei laut! Denn es ist das Jahr 2026, es herrscht noch immer keine [...]