14.01.25 –
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrende auf der Liebigstraße zu entwickeln.
Die Verwaltung wird um eine sehr zeitnahe Vorlage von Lösungsmöglichkeiten im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt gebeten.
Sachverhalt:
Am 8. Dezember 2024 wurde ein junger Radfahrer bei einem sogenannten Dooringunfall schwer verletzt.
Die Schutzstreifen unterhalb des Mindestmaßes verhindern es, dass Radfahrenden den notwendigen Sicherheitsabstand zu parkenden Fahrzeugen einhalten können. Dieser Zustand betrifft die ganze Länge der Liebigstraße, jedoch extrem den Abschnitt zwischen Klosterstraße und Nonnenpfad/Bahnbrücke.
Zudem stehen die sogenannten Schutzstreifen schon lange in der Kritik, weil der motorisierte Verkehr bei angelegten Schutzstreifen die gebotenen Überholabstände häufig nicht einhält. Offensichtlich betrachten viele Verkehrsteilnehmenden es als ausreichend, links der durchgezogenen Leitlinie zu fahren.
Ab der Einmündung Schlachthofstraße bis zum Nonnenpfad ist die Liebigstraße Teil der Radschnellwegverbindung von und nach Belm. Um dieser Funktion gerecht zu werden, steht die endgültige Umgestaltung noch aus. Die aktuelle Situation ist aber nicht länger tragbar und es bedarf unmittelbarer Verbesserungen der Verkehrssicherheit für Radfahrende und Fußgänger:innen.
Als mögliche kurzfristige Maßnahmen könnte unter anderem infrage kommen, die Schutzstreifen zu entfernen und eine Piktogrammkette neu zu markieren
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen.
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