
10.08.26 –
Nachdem wir die E-Scooter-Situation in Osnabrück im Juni nochmals auf die Tagesordnung des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung gebracht hatten, legte die Verwaltung kurz vor der Sommerpause ihre Einschätzung und Antworten auf unsere Anfrage vor.
Hierzu erklärt unser verkehrspolitischer Sprecher Volkmar Seliger:
"E-Scooter ergänzen unsere Mobilität, dürfen jedoch nicht zum Hindernis für andere werden – besonders für zu Fuß Gehende und mobilitätseingeschränkte Menschen. Deshalb ist es gut, dass jetzt endlich festgelegte Abstellplätze für E-Scooter kommen, nachdem wir das in großer Einigkeit mit den anderen Fraktionen bereits vor knapp zwei Jahren angestoßen hatten. Zusammen mit den Anpassungen für E-Scooter auf Bundesebene ist die Chance auf eine Verbesserung der Situation gegeben.
Besorgniserregend ist der Anstieg der dokumentierten E-Scooter-Unfälle (2024: 91; 2025: 143). Die Zahl der dadurch verletzten Personen ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent gestiegen (2024: 73; 2025: 120). Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrolle und dass sichergestellt wird, dass alle, die mit einem E-Scooter unterwegs sind, die Regeln kennen und ihr Fahrzeug sicher beherrschen.
Hinsichtlich einer geografischen Staffelung von Gebühren, vor allem um Anreize für eine Ausweitung des E-Scooter-Angebots in die weitläufigeren Stadtteile zu erreichen, hätten wir uns mehr erhofft als die jetzige Antwort der Verwaltung."
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