
24.04.26 –
Bereits seit September 2025 stand es fest, nun hat die Stadtverwaltung es offiziell verkündet: In guter Gemeinschaft mit Metropolen wie Barcelona, Paris und San Francisco ist die Friedenstadt dem Rainbow Cities Network beigetreten. Ziel des Netzwerkes ist die Achtung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans-, Inter- und queeren Menschen (LSBTIQ*) zu fördern und langfristig zu sichern.
„Wir freuen uns sehr. Der Beitritt ist weit mehr als ein symbolischer Schritt. Wir stärken damit die Sichtbarkeit, Rechte und den Schutz von queeren Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus. Wir hoffen, dass Osnabrück über den Queer-Beirat eine aktive Rolle auf der internationalen Bühne spielen, viel mitnehmen und vor allem auch beitragen wird. Das ist dringend nötig, denn es ist nicht alles rosarot. Queerfeindlichkeit ist und bleibt ein Thema auch hier bei uns“, erklärt die queerpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion, Dr. Diana Häs.
Deshalb sei es wichtig, miteinander im Gespräch zu sein, informiert zu bleiben und vor allem präventive Angebote und Projekte gegen Queerfeindlichkeit auszuweiten. Gemeinsam mit der queeren Gemeinschaft, die ihren festen Platz in der Osnabrücker Gesellschaft habe.
„Wir sind hier schon auf einem guten Weg. Was aus der Initiative ‚Queeres Leben in Osnabrück sicherer und sichtbarer machen‘ entstanden ist, die wir im September 2022 im Stadtrat gestartet hatten, ist ein echter Erfolg. Endlich gibt es eine Beratungsstelle für queere Menschen, der Queer-Beirat bringt die Interessen in die Politik ein und dank der so großen, bunten und vielfältigen queeren Community werden queeres Leben, Kultur und Begegnung in unserer Stadt noch sichtbarer – und das eben nicht nur einmal im Jahr beim CSD oder Gay in May-Festival“, betont Dr. Häs.
Insofern sei der Beitritt zum Rainbow Cities Network, dem mittlerweile 62 Städte aus 20 Ländern weltweit angehören, der logische Schritt. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn Osnabrück in den nächsten Jahren einmal Gastgeberin aller Regenbogen-Städte würde. Und aus Anlass des Beitritts sollte geprüft werden, ob wir an einer passenden und sichtbaren Stelle in der Innenstadt einen großen Regenbogenstreifen dauerhaft aufmalen könnten. Ganz nach dem Motto: Osnabrück bekennt Farbe“, schlägt Dr. Häs abschließend vor.
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