
20.09.22 –
Mit großer Besorgnis reagiert die Mehrheitsgruppe von GRÜNEN, SPD und Volt im Rat auf den erneuten Brand in einem Recyclinghof am Fürstenauer Weg am Montagabend (19. September) und fordert Aufklärung in den zuständigen Ausschüssen.
„Nach unseren Informationen ist es mindestens der siebte Brand auf dem Unternehmensgelände in den letzten 15 Jahren. Wir sind froh, dass es keine Verletzten gegeben hat und dass das Feuer kurz nach Mitternacht von den Einsatzkräften gelöscht werden konnte. Wenn Müll brennt, entstehen giftige Substanzen. Das bedeutet eine unmittelbare Gefahr für Mensch und Umwelt, insbesondere in direkter Umgebung. Der wiederholte Brand wirft Fragen auf, die wir in den zuständigen Ausschüssen ansprechen werden. Das Brandschutzkonzept gehört auf den Prüfstand“, erklären die feuerwehr- und ordnungspolitischen Sprecher:innen von GRÜNEN und SPD, Volkmar Seliger und Jutta Schäfferling.
Beide verweisen darauf, dass das derzeit vor Ort anwesende Unternehmen in naher Zukunft den Standort verlasse, da die Stadt die Müllaufbereitung ab dem nächsten Jahr neu vergeben habe. „Welches Unternehmen sich auch immer auf dem Gelände am Fürstenauer Weg ansiedeln wird, wir werden die Umwelt- und Emissionsbelastungen für die Bürger:innen vor Ort und in der Umgebung gut im Blick behalten“, kündigen beide an.
Ein Dank gelte den rund 70 Kräften der Feuerwehr sowie der Polizei und den Rettungsdiensten als auch der unteren Wasserbehörde der Stadt für ihren Einsatz, so Seliger und Schäfferling abschließend.
Kategorie
Entsorgung, Abfall | Natur und Umwelt | Presse | Pressemitteilung | Sicherheit
Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.
Wir laden euch herzlich zur ersten ordentlichen Sitzung dieses Jahres 2026 zum Diversitätsrat ein. Hier findet ihr alle wichtigen [...]
Mit den Maßnahmen des Entlastungspakets hat die Bundesregierung tief in der Mottenkiste gewühlt. Keine davon hilft der Bevölkerung [...]