
05.02.19 –
Nachdem man am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) nach vielen Jahren des Abwärtstrends gerade wieder Licht am Horizont erblickt hat, sehen die Osnabrücker GRÜNEN nach der Germania-Insolvenz erneut dunkle Wolken aufziehen. „Das sind außerordentlich schlechte Nachrichten. Germania war ein wichtiger Partner und sorgte für mehr als ein Viertel der Fluggäste. Das war auch dank neuer Geschäftsführung leider nur ein kurzer Frühling“, sorgen sich der Fraktionsvorsitzende, Volker Bajus, und der finanzpolitische Sprecher, Michael Hagedorn.
Die GRÜNEN hoffen, dass sich in einer geordneten Insolvenz neue Investoren finden werden. „Ob die aber schnell einspringen können ist fraglich. Schließlich sucht Germania schon länger. In jedem Fall ist das ein herber Rückschlag für die Region und uns als kommunalen Anteilseigner“, so Bajus.
Nach Meinung der GRÜNEN zeige sich jetzt zudem, dass es auch betriebswirtschaftlich falsch war, auf einen überdimensionierten Ausbau mit großen Terminals zu setzen. „Das belastet uns bis heute ebenso wie die trotz aller Warnungen sinnlos rausgeworfenen Millionen für die Start- und Landebahnverlängerung, die abgeschrieben werden mussten. Jetzt fehlen die finanziellen Reserven, um sicher durch Krisen zu kommen“, fürchtet Hagedorn.
Vor dem Hintergrund des 17 Prozent Anteils der Stadt wollen die GRÜNEN mögliche Auswirkungen auf die Stadt klären. „Entsprechende Fragen haben wir eingereicht und erwarten dazu im kommenden Finanzausschuss Antworten von der Verwaltung. Im Blindflug können wir hier nicht weitermachen“, so Hagedorn.
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