Iburger Straße (Im Nahner Feld bis Rosenplatz) - Optimierungen für den ÖPNV und Radverkehr sowie die Anordnung von Tempo 30 aus Lärmschutzgründen / Änderungsantrag der Gruppe Grüne/SPD/Volt im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 12.03.2026
12.03.26 –
Beschluss:
- Es werden Optimierungsmaßnahmen für den Fuß- und Radverkehr entwickelt, die kurzfristig umgesetzt werden können
geprüft, die möglichst keinen Straßenvollausbau auslösen. Wo Mängel gegenüber den Nutzungsanforderungen und dem Radentscheid bestehen und eine Verbesserung in dem aktuellen Straßenraumzuschnitt nicht möglich ist, werden Alternativen und Zukunftsoptionen aufgezeigt.
- Es werden Optimierungsmaßnahmen für den ÖPNV,
insbesondere an den Lichtsignalanlagen, insbesondere Im Nahner Feld und Miquelstraße (jeweils stadteinwärts), entwickelt, die kurzfristig umgesetzt werden können geprüft. Wo Mängel bestehen, die heute im aktuellen Straßenzuschnitt nicht behoben werden können, werden Alternativen und Zukunftsoptionen aufgezeigt.
- In Teilbereichen der Iburger Straße soll die maximale Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 in den Nachtstunden (22:00 Uhr bis 06:00 Uhr) angeordnet werden. Hierzu wird ein Antrag auf Zustimmung bei der Obersten Landesbehörde gestellt.
- Nach Vorliegen des Endberichtes zum Modellversuch „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“ wird die Verwaltung prüfen, inwieweit eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 auch am Tag rechtlich umsetzbar ist.
Sachverhalt:
Begründung erfolgt mündlich.
Geänderter Beschluss in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am 09.04.2026:
- Es werden Optimierungsmaßnahmen für den Fuß- und Radverkehr entwickelt, die kurzfristig umgesetzt werden können, die möglichst keinen Straßenvollausbau auslösen. Wo Mängel gegenüber den Nutzungsanforderungen und dem Radentscheid bestehen und eine Verbesserung in dem aktuellen Straßenraumzuschnitt nicht möglich ist, werden Alternativen und Zukunftsoptionen aufgezeigt.
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen und umzusetzen, inwieweit eine durchgängige und attraktive Ausweichroute für den Radverkehr als Alternative zur Iburger Straße eingerichtet werden kann. Diese soll über die Straße Alte Bauernschaft unterhalb des Schölerberg, entlang des Riedenbachs bis zur Miquelstraße sowie weiter über die Teutoburger Straße, den Ithweg, den Deisterweg und die Rosemannstraße bis zur Meller Straße geführt und entsprechend beschildert werden.
Nach der Umsetzung der Optimierungsmaßnahmen für den Fuß- und Radverkehr an der Iburger Straße wird die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen und umzusetzen, inwieweit die im Radverkehrsplan vorgesehene Veloroute eine durchgängige und attraktive Ausweichroute für den Radverkehr als Alternative zur Iburger Straße eingerichtet ertüchtigt werden kann. Diese soll über die Straße Alte Bauernschaft unterhalb des Schölerbergs, entlang des Riedenbachs bis zur Miquelstraße sowie weiter über die Teutoburger Straße, den Ithweg, den Deisterweg und die Rosemannstraße bis zur Meller Straße geführt und entsprechend beschildert werden.
- Es werden Optimierungsmaßnahmen für den ÖPNV,
insbesondere an den Lichtsignalanlagen, entlang der Iburger Straße (beginnend an der Stadtgrenze) weitergehend über die Johannisstraße bis zum Wall insbesondere Im Nahner Feld und Miquelstraße (jeweils stadteinwärts), entwickelt, die kurzfristig umgesetzt werden können. Wo Mängel bestehen, die heute im aktuellen Straßenzuschnitt nicht behoben werden können, werden Alternativen und Zukunftsoptionen aufgezeigt.
- In Teilbereichen der Iburger Straße soll die maximale Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 in den Nachtstunden (22:00 Uhr bis 06:00 Uhr) angeordnet werden. Hierzu wird ein Antrag auf Zustimmung bei der Obersten Landesbehörde gestellt.
- Nach Vorliegen des Endberichtes zum Modellversuch „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“ wird die Verwaltung prüfen, inwieweit eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 auch am Tag rechtlich umsetzbar ist.
- Mögliche Flächen zur Schaffung einer Quartiersgarage werden auf ihre Eignung geprüft.
Abstimmungsergebnis:
Punkte 1-4 und 6: Einstimmig angenommen.
Punkt 5: Mehrheitlich gegen die Stimme der Gruppe FDP/UWG angenommen.