
03.06.25 –
Zum geplanten Aufbau eines Studiengangs Humanmedizin durch die Gründung einer privatrechtlich organisierten medizinischen Hochschule in Osnabrück (HMO) erklären die Fraktionsvorsitzenden von GRÜNEN und SPD im Osnabrücker Rat, Jens Meier und Susanne Hambürger dos Reis:
„Der gemeinsame Plan von Universität, Hochschule, Stadt, Landkreis und den lokalen Kliniken, einen privaten Medizinstudiengang zu gründen, wird von uns ausdrücklich unterstützt. Wir sind Gesundheitsregion und bringen auch dank der zahlreichen Startups in der Gesundheitswirtschaft alles mit, um hier erfolgreich Mediziner:innen auszubilden. Das ist nicht nur gut für den Bildungs- und Wissenschaftsstandort, sondern hilft auch dabei, den Ärztenachwuchs und damit die regionale Gesundheitsversorgung langfristig zu stärken.
Wir hätten natürlich eine komplett staatliche Lösung für den Studiengang vorgezogen. Angesichts der Haushaltslage im Land ist das aber illusorisch. Deshalb unterstützen wir den nun angedachten Weg, mit dem wir auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen leisten. Denn der Ärztemangel trifft nicht mehr nur den ländlichen Raum, sondern auch die Stadt. Zugleich entlasten wir mit einem zusätzlichen Angebot einen zunehmend überhitzten Medizinstudienmarkt. Klar ist, dass es für die Finanzierung des Studiums attraktive Wege für die künftigen Studierenden geben muss.“
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Gesundheit, Verbraucherschutz | Presse | Pressemitteilung | Region Osnabrück
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