
19.06.19 –
Überrascht zeigen sich die GRÜNEN über die Ankündigung des Oberbürgermeisters, dem Outdoor-Anbieter Decathlon bei der Ansiedlung in Osnabrück entgegen zu kommen. „Das Osnabrücker Märkte- und Zentrenkonzept hat sich bewährt. Es stärkt die Citylage und damit den Einzelhandelsstandort Osnabrück. Eine Aufweichung sehen wir sehr kritisch. Die Einzelhandelskraft der Innenstadt darf nicht geschwächt werden“, erklären der Fraktionsvorsitzende, Volker Bajus, und Sebastian Bracke, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss.
Auch die GRÜNEN sehen das Problem für Decathlon, dass ihr Vorhaben sich in der City anzusiedeln mit dem Ende des Centerneubaus am Neumarkt erstmal in der Sackgasse steckt. „Auch wir finden es sinnvoll, wenn die Stadt dem Unternehmen hilft, Alternativen zu finden. Für uns gibt es aber keinen Grund, die Kriterien des bestehenden Konzeptes aufzuweichen. Schließlich stärken sie den bestehenden Osnabrücker Einzelhandel“, so Bracke.
Die GRÜNEN verweisen darauf, dass das Märkte- und Zentrenkonzept für bestimmte Stadtgebiete Einzelhandelssortimente definiere. Auf diese Weise soll die Citylage unterstützt und eine Konkurrenz durch Anbieter am Stadtrand vermieden werden. „Wir wollen eine lebendige Innenstadt. Dazu gehört auch ein gut sortierter und konkurrenzfähiger Einzelhandel. Discounter, die sich zu Billigmieten auf der grünen Wiese ansiedeln, gefährden den City-Standort. Wir wollen faire Wettbewerbsbedingungen. Die müssen für alle Anbieter gleichermaßen gelten“, erläutert Bajus.
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Arbeit, Wirtschaft | Innenstadt | Pressemitteilung | Stadtentwicklung
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