
11.03.26 –
Die Mehrheitsgruppe von GRÜNEN, SPD und Volt im Osnabrücker Rat will das „Feierabendparken“ nach den Sommerferien erproben. Im Rahmen eines Pilotprojekts soll die Stadt dabei auf ihren eigenen Liegenschaften und den Parkflächen der städtischen Tochtergesellschaften, die tagsüber genutzt werden, aber ab dem Abend leer stehen, mit positivem Beispiel vorangehen.
Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN, Volkmar Seliger im Vorfeld der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am 12. März:
„Wir brauchen nicht mehr Parkplätze, sondern die vorhandenen müssen einfach besser genutzt werden. Das gilt vor allem für Stellplätze auf privaten und städtischen Grundstücken, die im Regelfall abends leer stehen. Und damit zu einem Zeitpunkt, wo die Parknachfrage für private Pkw am höchsten ist. Die Mehrfachnutzung von Stellplätzen kennen wir aus dem öffentlichen Raum. Unser Vorschlag des Feierabendparkens kann dazu beitragen, den Parkdruck in besonders dicht bebauten Gebieten und auch das Falschparken zu verringern. Zudem ist eine höhere Auslastung bestehender Parkplätze kostengünstiger, vermeidet den Bau teurer Tiefgaragen und schafft insgesamt mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr in den belasteten Wohnbereichen. Im Erfolgsfall kann das Ganze mit entsprechender Beteiligung und Rahmenbedingungen ab 2027 auf Kunden- und Firmenparkplätze ausgeweitet werden.“
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