
09.02.15 –
Die öffentliche Debatte über die Ausbaupläne am Nettebad wird von den GRÜNEN begrüßt. Durch die Bürgerversammlung in der letzten Woche sei die formale Bürgerbeteiligung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens auf noch breitere Füße gestellt worden. „Wir treten dafür ein, dass im Falle einer Bebauung der Eingriff in die Natur so weit wie möglich im Plangebiet durch ökologische Aufwertungen und Entsiegelungen ausgeglichen wird. Dies könnte zum Beispiel beim jetzigen Parkplatz oder auch entlang der Nette Richtung Westen geschehen. Schließlich ist dieser Bereich bei Naherholungssuchenden beliebt und wird stark genutzt“, so Volker Bajus, umweltpolitischer Sprecher der Ratsfraktion. Auf jeden Fall müsse die Funktion des grünen Fingers erhalten bleiben.
„Darüber hinaus unterstützen wir ausdrücklich Überlegungen, die bereits jetzt starke Lärmbelästigung auf der Vehrter Landstraße zu reduzieren. Als Sofortmaßnahme ist eine deutliche Temporeduzierung sinnvoll“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Meier. „Die GRÜNEN werden am Ende des Planungsprozesses entscheiden, ob die Planungen für die Anwohner und für die Natur vertretbar sind und von uns mitgetragen werden können. Eines sehen wir jedoch bereits jetzt mit Sorge: Die Forderungen der CDU nach weiteren Nutzungen für den Sport und nach Bebauungsoptionen im Plangebiet würden, entgegen den von der CDU vollmundig vorgetragenen Forderungen nach Beachtung des Naturschutzes, zu noch mehr Verkehr und noch mehr Flächenversiegelung durch zusätzliche Parkangebote sorgen. Für die Anwohner und die Natur würden dadurch die Belastungen deutlich erhöht“, so Bajus und Meier abschließend.
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