25.07.19 –
Die GRÜNEN im Osnabrück Stadtrat sehen die starke Ozonbelastung in Osnabrück mit Sorge. „Am Donnerstagmittag wurde erstmals der Ein-Stunden-Mittelwert von 180 Mikrogramm überschritten. Ab diesem Punkt müssen die Behörden die Bevölkerung vor der Ozonbelastung warnen. Die Luftqualität in Osnabrück bleibt, trotz aller bisherigen Bemühungen, ein Sorgenkind“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN-Ratsfraktion, Volker Bajus.
Die offiziellen Daten, die alle Bürgerinnen und Bürger beim Umweltbundesamt einsehen können, zeigen, dass auch der von der EU vorgegebene Zielwert von 120 Mikrogramm als höchster gleitender Acht-Stunden-Mittelwert eines Tages verfehlt wird. „Die anhaltende heiße Wetterlage begünstigt die Entstehung von bodennahem Ozon. Ozon ist ein Reizgas, das die Atemwege reizt. Insbesondere Vorerkrankte, aber auch Alte und Kinder leiden besonders“, erläutert Bajus.
Verantwortlich für die Entstehung von Ozon sei vor allem der Straßenverkehr. „Es sind vor allem Stickoxide (NOx), die für mehr Ozon sorgen. NOx sind selber schon gesundheitsgefährdend, wie wir aus der Dieseldebatte wissen. Und die Hauptquelle von NOx sind die Verbrennungsmotoren auf unseren Straßen“, so Bajus.
Die GRÜNEN fordern daher, mehr Einsatz bei der Verkehrspolitik. „Bessere Luftqualität gibt es nur mit weniger PKWs und LKWs auf den Straßen. Wir brauchen auch in Osnabrück eine echte Verkehrswende, mit mehr Bus und Rad und emissionsfreien Antrieben. Das ist auch aus Klimaschutzgründen zwingend. Wir brauchen intelligente Lösungen, die das Auto und den Verbrennungsmotor überflüssig machen. Städte wie Kopenhagen und Groningen machen vor, wie das gehen kann. Das sind wir der Gesundheit und dem Klima schuldig“, fordert Bajus.
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