26.02.26 –
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, in Anlehnung an Städte wie Bonn, Düsseldorf, Köln und Hamburg das „Feierabend-Parken“ im Quartier zu prüfen. Im Rahmen eines Pilotprojekts soll die Stadt Osnabrück dabei im Anschluss auf ihren eigenen Liegenschaften und den Parkflächen der städtischen Tochtergesellschaften, die tagsüber genutzt werden, aber ab dem Abend leer stehen, mit positivem Beispiel vorangehen.
Ziel ist die Erprobung eines „Feierabend-Parkens“ nach den Sommerferien 2026. Die Umsetzung soll dabei auf einem oder mehreren Parkplätzen in beengten Wohngebieten mit hohem Parkdruck erfolgen. Nach Projektabschluss ist eine Evaluation durchzuführen und diese den Fachausschüssen vorzulegen.
Im Erfolgsfall soll das „Feierabend-Parken“ auf Grundlage der gemachten Erfahrungen, eines Konzepts und eines entsprechenden Beteiligungsverfahrens ab dem Jahr 2027 auf Kunden- und Firmenparkplätze ausgeweitet werden.
Sachverhalt:
Der Parkraum in Osnabrück ist begrenzt und muss deshalb möglichst effizient genutzt werden. Zugleich steigt der Parkdruck angesichts immer höherer PKW-Zulassungszahlen immer weiter. Weitgehend unbeachtet sind bislang Stellplätze auf privaten und städtischen Grundstücken, die im Regelfall tagsüber genutzt werden und ab dem Abend leer stehen. Und damit zu einem Zeitpunkt, wo die Parknachfrage für private Pkw am höchsten ist.
Die Mehrfachnutzung dieser Stellplätze wie sie im öffentlichen Raum normal ist, kann dazu beitragen, den Parkdruck in besonders dicht bebauten Gebieten und auch das Falschparken zu verringern. Zudem ist eine höhere Auslastung bestehender Parkplätze kostengünstiger, vermeidet den Bau teurer Tiefgaragen und schafft insgesamt mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr in den belasteten Wohnbereichen.
Mittelfristiges Ziel der vorliegenden Initiative ist es, mehr Parkmöglichkeiten zu schaffen, indem Eigentümer:innen privater Parkflächen wie Kunden- und Firmenparkplätzen diese für weitere Nutzergruppen öffnen. Mit Vorteilen für alle Seiten: Die Eigentümer:innen profitieren von zusätzlichen Einnahmen, der Betrieb möglicherweise vorhandener E-Ladepunkte wird für sie wirtschaftlicher und zugleich wird der Parkdruck durch mehr Parkflächen gesenkt und die Verfügbarkeit zugänglicher E-Ladestationen gesteigert.
Um dieses Ziel zu erreichen, soll sie Stadt mit ihren eigenen Liegenschaften und den Parkflächen der städtischen Tochtergesellschaften mit positivem Beispiel vorangehen und eine aktive Rolle einnehmen.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen.
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