12.06.25 –
Beschluss:
Auf der Iburger Straße wird je Richtung eine Umweltspur für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und Radfahrende eingerichtet. Wenn die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, wird darüber hinaus entsprechend des Modellversuchs des Landes Niedersachsen auf der Iburger Straße Tempo 30 eingeführt.
Sachverhalt:
Die Iburger Straße ist eine von verschiedenen Verkehrsteilnehmenden viel genutzte Hauptroute aus dem Süden in die Innenstadt. Oftmals stehen die Busse, vor allem die Schnellbuslinien aus dem Umland, allerdings im Stau. Um die Stadt-Umland-Mobilität in Verbindung mit den Planungen zum Zukunftsnetz zu verbessern und damit zuverlässiger und attraktiver zu machen, soll auf der Iburger Straße je Richtung eine Umweltspur für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und den Radverkehr eingerichtet werden. Die Reaktivierung der Busspur auf der Iburger Straße ist eine der Forderungen aus dem Forum Zukunftsnetz aus Juni 2024.
Die Spur für den Umweltverbund sorgt zugleich für mehr Sicherheit für Radfahrende. Die Iburger Straße ist im Radverkehrsplan 2030 als Hauptroute ausgewiesen. Im dazugehörigen Maßnahmenkatalog wird auch auf Konflikte zwischen dem ruhenden Verkehr und Radfahrenden hingewiesen und der Umbau der Iburger Straße mit Anordnung einer Busspur mit Radfahrenden als Priorität 1 eingestuft. Zugleich weist der Bereich zwischen Nahne und Rosenplatz eine überdurchschnittlich hohe Schuldichte auf, sodass die Sicherheit der kleinen und großen Schüler:innen eine Verbesserung des Status quo zwingend erforderlich macht.
Von Mai 2023 bis Ende 2024 wurde auf der Iburger Straße im Abschnitt Rosenplatz-Pattbrede der Modellversuch „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“ des Landes Niedersachsen durchgeführt (VO/2024/3823). Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stehen die abschließenden Ergebnisse noch aus. Im Einklang mit dem aktuellen Lärmaktionsplan der Stadt sollen diese abgewartet und bei Vorliegen positiver Ergebnisse und entsprechender rechtlicher Voraussetzungen auf dem oben genannten Abschnitt der Iburger Straße Tempo 30 eingeführt werden.
Abstimmungsergebnis:
Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion, die Gruppe FDP/UWG, Einzelratsmitglied Garder und die Oberbürgermeisterin angenommen.
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