02.08.11 –
„Für uns ist eine gesunde Ernährung eine elementare Grundlage für schulisches Lernen und Leistung. Die gemeinsame Essenseinnahme ist außerdem ein wichtiger Baustein für Integration und Teilhabe". Dies erklärt Birgit Strangmann, bildungspolitische Sprecherin, zu einer von den GRÜNEN angeschobenen, gemeinsamen Initiative des Rates, mit der der Nutzungsgrad der Mittagsverpflegung an Osnabrücker Schulen gesteigert und dabei auch regional und ökologisch erzeugte Lebensmittel verwenden werden sollen.
Trotz aller Bemühungen um die flächendeckende Organisation des Mittagessens an Osnabrücker Schulen, gehe die Teilnahme an der Mittagsverpflegung vor allem in den höheren Jahrgängen an vielen Standorten zurück. Dem müsse entgegengewirkt werden. „Die Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt. Hier ist nicht nur Bewegungsmangel ursächlich, sondern auch falsche Ernährung. Zu viele Kinder und Jugendliche versorgen sich mit zu süßen, fetten und salzigen Lebensmitteln. Dies leistet dem Übergewicht und der Adipositas Vorschub, woraus sich auch weitere Folgeerkrankungen entwickeln können", so Birgit Strangmann. Durch schulstandortbezogene Programme und Projekte soll dieser Entwicklung begegnet werden. „Hierfür bieten sich andernorts erfolgreich angewendete Konzepte wie „Schule + Essen = Note 1" ´oder „Schule auf Esskurs" an", erklärt Birgit Strangmann. Diese Programme setzten auf Aktivierung der Schulen, Verbesserung der Mittagsverpflegung und Entwicklung von Qualitätsstandards. „Es gilt aber auch nachhaltig Strukturen zu schaffen, um dem Umstand, dass viele Kinder zu Hause keine warme Mittagsmahlzeit mehr verzehren, Rechnung zu tragen", stellt Birgit Strangmann abschließend fest.
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