BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ratsfraktion Osnabrück

WiO liefert - mit klarem Plan und Ziel

Mehr Tempo für mehr bezahlbares Wohnen

10.04.26 –

Zur angekündigten Neuausrichtung der kommunalen Wohnungsgesellschaft „Wohnen in Osnabrück“ (WiO) erklären die Fraktionsvorsitzenden von GRÜNEN und SPD im Osnabrücker Rat, Jens Meier und Susanne Hambürger dos Reis:

„Bis 2040 brauchen wir bis zu 2.200 öffentlich geförderte Wohnungen im bezahlbaren Segment. Schon heute ist der Wohnungsmarkt angespannt, die Mieten steigen spürbar. Wir freuen uns, dass das Ziel, bis 2030 1.000 neue Wohnungen über die WiO zu schaffen von niemandem mehr infrage gestellt wird und trotz schwieriger Rahmenbedingungen erreichbar ist. Das wird ein wichtiger positiver Standortfaktor für Osnabrück werden.“

Für GRÜNE und SPD seien die 1.000 Wohnungen nur das bereits vor Jahren erklärte Zwischenziel. „Insofern sind die nun vorgestellten Anpassungen keine Neuausrichtung, sondern die Fortsetzung eines Prozesses, der 2019 mit dem Bürgerentscheid begann. Die WiO ist ein klarer Auftrag der Osnabrücker Bürger:innen. Es geht darum, dass die Menschen in Osnabrück bezahlbar wohnen können. Das ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und nicht Privatsache. Und hier liefert die WiO. Ende 2026 werden wir von rund 350 fertiggestellten Wohnungen sprechen“, macht Hambürger dos Reis, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzende der WiO, deutlich.

Deshalb sei eine künftige Fokussierung auf die Schaffung von öffentlich geförderten Wohnungen auch angesichts der verfügbaren Fördermittel folgerichtig. Die rot-grüne Landesregierung habe hier auf die Bedarfe in den Städten reagiert. Die optimierten Abläufe bei der WiO würden nun das notwendige Tempo bei der Schaffung von Wohnraum ermöglichen.

„Den Vorstoß des WiO-Geschäftsführers, künftig stärker auf serielles Bauen zu setzen, unterstützen wir ausdrücklich. Diesen Weg gehen mittlerweile zahlreiche Kommunen und Bauträger. Das ist die Zukunft, nicht nur für Neubauten, sondern auch für Aufstockung, Nachverdichtung und Sanierung. Uns ist es wichtig, dass neuer Wohnraum nicht nur bezahlbar, sondern auch nachhaltig und damit umweltgerecht gebaut wird. Deshalb werden wir auch im Rahmen der WiO in den nächsten Jahren prüfen, ob es im Wohnungsbestand Alternativen zum Neubau gibt“, so Meier, der wie seine SPD-Kollegin Aufsichtsratsmitglied der WiO ist.

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Presse | Pressemitteilung

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