
12.12.25 –
Der Rat der Stadt Osnabrück hat am Dienstag (9. Dezember) die Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer beschlossen. Damit setzen wir unseren Weg für mehr Müllvermeidung, Ressourcenschutz und eine nachhaltige Stadtentwicklung entschlossen fort. Die Verwaltung arbeitet nun an der konkreten Umsetzung des Beschlusses.
Ziel der Steuer ist es, Mehrwegverpackungen attraktiver zu machen als Einwegplastik und andere Einwegprodukte. Ganz im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes und einer sauberen Stadt soll sie auf diese Weise tatsächlich steuern: Wer Müll vermeidet, soll künftig auch finanziell im Vorteil sein. Damit knüpft Osnabrück an Maßnahmen an, die wir bereits in den letzten Jahren angestoßen haben:
Wir finden: Die Verpackungssteuer ist der nächste logische Schritt, um den Umstieg auf Mehrweg in der gesamten Stadt zu stärken.
Städte wie Tübingen und Konstanz (2025) haben bereits erfolgreich eine Verpackungssteuer eingeführt, viele weitere Kommunen entsprechende Beschlüsse gefasst. In Tübingen gelten seit 2022 folgende Sätze:
Das Bundesverfassungsgericht hat die Tübinger Steuer im Januar 2025 bestätigt und damit Rechtssicherheit für alle Kommunen geschaffen, die diesem Weg folgen wollen. Somit nicht nur für Städte wie Köln, Freiburg oder Bremen, sondern auch für Osnabrück.
Wir sind überzeugt, dass unsere Stadt dadurch eine Menge gewinnen kann:
Mit der Einführung der Verpackungssteuer macht Osnabrück einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer sauberen, ressourcenschonenden und klimafreundlichen Stadt. Wir werden die Umsetzung konstruktiv begleiten und uns weiter dafür einsetzen, dass Mehrweg zur neuen städtischen Normalität wird.
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