04.06.26 –
Beschluss:
Anlässlich ihres Beitritts zum Rainbow Cities Network, als Zeichen ihres Einsatzes für ein sicheres und sichtbares queeres Leben sowie für Vielfalt, Toleranz und Mitmenschlichkeit schafft die Stadt Osnabrück einen Regenbogenstreifen auf einer geeigneten Fläche sowie queere Ampelpärchen an zwei Ampelanlagen in der Innenstadt. Entsprechende Vorschläge sind den Fachausschüssen vorzulegen.
Sachverhalt:
Ausgehend von dem Ratsantrag „Queeres Leben in Osnabrück sicherer und sichtbarer machen“ (VO/2022/1258) aus September 2022 hat die Stadt ihren Einsatz für das queere Leben deutlich intensiviert. Endlich gibt es eine Beratungsstelle für queere Menschen, der Queer-Beirat bringt die Interessen in die Politik ein und dank der bunten und vielfältigen queeren Community werden queeres Leben, Kultur und Begegnung in unserer Stadt noch sichtbarer.
Auch Symbole der Anerkennung sind wichtig. Deshalb ist es gut, dass Osnabrück am internationalen Coming-Out-Day, beim Rosa Courage-Preis, dem CSD oder auch beim IDAHOBIT die Regenbogenfahne hisst. In diesem Zusammenhang soll die Stadt dem Beispiel zahlreicher Kommunen folgen und anlässlich ihres letztjährigen Beitritts zum Rainbow Cities Network, als Zeichen ihres Einsatzes für ein sicheres und sichtbares queeres Leben sowie für Vielfalt, Toleranz und Mitmenschlichkeit auch im Straßenbild für mehr Sichtbarkeit sorgen. Dafür beauftragen wir die Verwaltung, einen Regenbogenstreifen auf einer geeigneten Fläche (z.B. öffentlicher Platz, Fußgängerzone, Verkehrsfläche) in der Innenstadt sowie ebenfalls an zentraler Stelle queere Ampelpärchen an zwei Ampelanlagen zu schaffen.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen.
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